Ein Rückzugsort in den Bergen
Es gibt Orte, an denen der Alltag leiser wird. In einer historisch gewachsenen Chalet-Siedlung am Wiesenhang liegt das Alpchalet 16, erbaut 1959 und 1989 um einen genehmigten Anbau ergänzt. Vom überdachten Balkon und aus dem Wohnbereich öffnet sich der Blick über den Wiesenhang auf den bewaldeten Bergrücken gegenüber.
Im Inneren prägt Holz die Atmosphäre: Decken und Wände sind in weiten Teilen mit Holz bekleidet. Der Wohn- und Essbereich bildet den Mittelpunkt des Hauses, die Küche ist als eigener, abgeschlossener Raum vom Essbereich getrennt. Die Fensterfront und der Zugang zum Balkon holen die Landschaft in den Raum – die stärkste Blickachse des Wohnbereichs führt nach draußen.
Das Schlafzimmer nimmt die warme Holzgestaltung des Hauses auf; zwei weitere Zimmer wurden bislang als Gäste- beziehungsweise Schlafräume genutzt. Dazu kommen ein funktional ausgestattetes Duschbad sowie Lager- und Abstellflächen. Alle Bereiche sind funktionsfähig und in einem ordentlichen Zustand.
Innenausbau und Haustechnik zeigen den gewachsenen Charakter des Hauses. Gerade daraus entsteht die Möglichkeit, das Chalet gestalterisch und technisch auf die eigenen Bedürfnisse auszurichten – mit einer klar erkennbaren Grundstruktur als Ausgangspunkt.
- Holzbekleidete Decken und Wände, eigenständiger Chalet-Charakter
- Wohn-/Essbereich mit Fensterfront und Zugang zum überdachten Balkon
- Blick über den Wiesenhang zum bewaldeten Bergrücken
- Küche als eigener, abgeschlossener Raum
- Schlafzimmer und zwei weitere Zimmer
- Duschbad, funktional ausgestattet
- Lager- und Abstellflächen
- Eigenes Grundstück mit 362 m²
- Bisherige Nutzung als Ferienimmobilie nach Angabe der Eigentümer
- Elektro-Nachtspeicheröfen, Warmwasser über Durchlauferhitzer
- Energieausweis empfiehlt modernes Heizsystem und Photovoltaikanlage
- Virtueller 360°-Rundgang verfügbar
Offen informiert
Nach Angabe der Eigentümer wurde das Chalet bislang als Ferienimmobilie genutzt; auch eine Nutzung als Erst- oder Zweitwohnsitz sowie eine Ferienvermietung sollen möglich sein.
Das Chalet steht auf einem eigenen, 362 m² großen Grundstück; eine Wohnungseigentümergemeinschaft besteht nach Angabe der Eigentümer nicht. Gemeinsame Aufgaben – unter anderem Gebäude- und Haftpflichtversicherung, Müllentsorgung, Schneeräumung, Mäharbeiten und Wegeunterhalt – organisiert die Interessengemeinschaft Balderschwang, ein Zusammenschluss der Chaleteigentümer. Die laufenden Nebenkosten lagen nach Angabe der Verkäuferseite bei rund 400 € monatlich (u. a. Strom, Wasser, Versicherungen, Zweitwohnungsteuer).
Der vorliegende Grundbuchauszug hat den Stand 07.05.1997. Danach sind in Abteilung II unter anderem Leitungsrechte, ein Bau-, Bepflanzungs- und Einfriedungsverbot sowie eine Regelung nach § 1010 BGB nebst Vorkaufsrecht eingetragen; die Löschung der Regelung nach § 1010 BGB und des Vorkaufsrechts ist vor oder mit der Beurkundung vorgesehen. Ein aktueller Auszug befindet sich in Beschaffung. Dem Objekt sind keine exklusiven Stellplätze zugeordnet; einzelne Fragen zu Zuwegung, Wasser, Kanalisation und Leitungen werden geklärt.
Qualifizierte Interessenten erhalten die verfügbaren Objektunterlagen sowie – nach rechtlicher Freigabe – den ausführlichen Aufklärungskatalog zur eigenen Prüfung. Gerne zeigen wir Ihnen das Chalet bei einer persönlichen Besichtigung.
Alle Angaben beruhen auf den vorliegenden Unterlagen und Angaben der Eigentümer. Für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Haftung übernommen. Maßgeblich sind die Vereinbarungen im notariellen Kaufvertrag.
Balderschwang – Bergdorf im Hochtal
Balderschwang liegt auf rund 1.044 Metern Höhe in einem weiten Hochtal der Allgäuer Alpen, unmittelbar an der Grenze zu Vorarlberg – die höchstgelegene selbstständige Gemeinde Deutschlands. Erschlossen wird das Hochtal über den Riedbergpass, mit rund 1.407 m der höchste für den Kfz-Verkehr zugelassene Straßenpass Deutschlands. Über ihn bestehen Verbindungen ins Illertal nach Fischen, Sonthofen und Oberstdorf; nach Westen führt die Straße in den Bregenzerwald.
Der Ort ist ganzjährig touristisch geprägt. Im Winter stehen das eigene Skigebiet am Riedberger Horn und Hochschelpen mit rund 30 Pistenkilometern sowie ein grenzüberschreitendes Loipennetz von gut 40 Kilometern zur Verfügung; Balderschwang gilt als besonders schneesicher. Im Sommer ist der Ort Ausgangspunkt für das ausgedehnte Wanderwegenetz der Hörnerdörfer.
Für Ferienimmobilien bedeutet das ein strukturell knappes Angebot bei stabiler Nachfrage: Die Gemeinde ist klein, Bauland im Hochtal eng begrenzt, und Bestandsobjekte in den gewachsenen Chalet-Siedlungen kommen nur selten an den Markt.
Das Alpchalet 16 steht auf eigenem Grundstück von 362 m² in einer gewachsenen Siedlung am Wiesenhang. Die Häuser liegen als erkennbare Nachbarschaft in der Landschaft.
Orts- und Tourismusangaben nach öffentlich zugänglichen Quellen, Stand 2026; Richtwerte ohne Gewähr.
Die dargestellte Position der Immobilie ist nur eine ungefähre Angabe.